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Zander- und Maränenangeln

Auf den Åland-Inseln ist der Frühling die beste Zeit für das Maränenangeln, während der Zander im Spätsommer und Herbst besonders gut beißt. Unabhängig von der Jahreszeit bieten die Gewässer rund um Åland stets abwechslungsreiche Angelerlebnisse.

Zanderangeln

Die beste Zeit für Zander ist der Herbst, wenn die Fische den Sommer über gut gefressen haben und besonders kräftig sowie schmackhaft sind.

Auch ab August sind die Chancen sehr gut, teilweise schon früher im Sommer. Wichtig ist jedoch, die Schonzeiten zu beachten: Im gesamten Juni ist das Zanderangeln auf den Åland-Inseln verboten.

Jiggen oder Schleppangeln?

Zander können sowohl mit Jigs als auch durch Trolling gefangen werden – am besten mit Wobblern. Beim Jiggen sollten Sie immer in Bodennähe angeln. Zu hoch geführte Köder führen oft zu einem der „Luxusprobleme“ in Åland: Statt Zander beißt ein Barsch an.

Maränenangeln

In den Gewässern rund um Åland gibt es viele Maränen. Das Grundangeln ist besonders im Frühling sehr beliebt und gilt als ruhige, entspannte Angelmethode, die sich gut für die ganze Familie eignet.

Ein lokaler Angelguide, Ingmar „Pingo“ Eriksson beschreibt es so:
„Es ist eine wunderbar ruhige Angelart. Sie legen die Rute aus und warten, bis der Fisch den Wurm nimmt und zu ziehen beginnt. Dann heißt es nur noch: einholen.“

Beste Zeit im Frühling

Das Maränenangeln ist besonders im April und Mai erfolgreich, aber auch im Juni gut möglich, wenn die Fische in flachere Gewässer ziehen.

Am besten angeln Sie in flachen Buchten oder strömungsreichen Engstellen. Mit Naturködern wie Würmern am Grund lassen sich die Fische besonders gut anlocken. Maränen halten sich häufig über sandigen oder glatten Böden auf, wo sie ihre Nahrung leicht finden können.

Mehrere Ruten gleichzeitig zu verwenden (2–3) erhöht die Fangchancen deutlich. Da Maränen in kleinen Gruppen unterwegs sind, sind mehrere Fänge hintereinander gut möglich.

„In den Gewässern rund um die Åland-Inseln gibt es große Mengen an Maränen in beachtlicher Größe. Sie schmecken geräuchert, gesalzen oder gebraten besonders gut, und Maränen aus dem Brackwasser haben ein deutlich intensiveres Aroma als solche aus Seen“, sagt Pingo.

Außerdem ist das Maränenangeln eine ideale Ergänzung zum Meerforellenangeln, da sich die Fische oft in denselben Gebieten aufhalten.

Entspanntes Angeln

Das Maränenangeln ist sehr ruhig und entschleunigt. Vieles besteht aus Warten, weshalb ein bequemer Stuhl empfehlenswert ist. Nutzen Sie die Zeit, um die Sonne, das Frühlingswetter und die Natur zu genießen – oder bei einer Tasse Kaffee zu entspannen und Angelerlebnisse zu teilen.

„Das Schönste am Maränenangeln ist die Ruhe. Man sitzt still, genießt die Natur und lässt den Tag einfach passieren.“

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